
Bei einem Boxermotor liegen die Zylinder in einer 180° Anordnung, sich also
genau gegenüber.
Ein Boxermotor ist relativ laufruhig, da sich die wirkenden Kräfte
gegenseitig aufheben. Da die Kurbelwelle ja bei dieser Anornung in
Fahrtrichtung liegt, hat man bei Boxermobbeds immer ein wenig das Gefühl,
die Maschine wolle sich umlegen. Das resultiert aus den Fliehkräften der
Schwungscheibe, auf der die Kupplung greift. Für die Kurvenlage sind die
weit abstehenden Zylinder bei einer BMW zwar nicht das Gelbe vom Ei, spielt
als Tourer aber keine so große Rolle.
Im Motorradbau sind die Mobbeds von BMW seit Jahrzehten traditionell ein
Begriff. Lange Jahre setzten sie auch die Messlatte für Tourenmotorräder
sehr hoch. Allerdings sind die heutigen Maschinen nicht mehr mit den
"Gummikühen" vergangener Jahre vergleichbar.
Eine andere sehr bekannte Maschine ist die Honda Goldwing. Anfangs mit wassergekühlten Vierzylinder, dann mit wassergekühltem Sechszylinder.